Pädagogische Grundlagen
Wege zur individuellen Entfaltung und Persönlichkeitsstärkung
Für dieses pädagogische Anliegen wird der junge Mensch mit all seinen Fähigkeiten, also auch mit seinen Gefühlen, seinen Vorlieben und Begabungen und seinem speziellen Temperament und Lerntempo ernst genommen.
Der Lernweg geht über anfassbare, reale Erfahrungen, echtes Interesse und dann über das Üben hin zur Selbstbefähigung. Der Entwicklung einer guten Dialogfähigkeit wird Bedeutung beigemessen.
Gerade weil die zukünftige Arbeitswelt so viel mit Computerarbeit zu tun haben wird, wird hier ein Lernen ohne digitale Medien bis zur 6. Klasse praktiziert, um einen möglichst ganzheitlichen, geerdeten Bezug zur realen, uns umgebenden Welt zu ermöglichen.
Medienmündigkeit ist ein wichtiges Ziel, in den untersten Klassen wird dies aber auf analogem Weg, nicht digital, erarbeitet.
Bewegung, Spiel, Kunst
Sport, Spiel und Outdooraktivitäten fördern ein gutes und gesundes Körper- und Lebensgefühl und helfen dadurch auch dem kognitiven Lernen auf verschiedenen Ebenen.
Spiele werden besonders zur Förderung von sozialer Kompetenz, Impulssteuerung, Konzentration und Teamfähigkeit ausgewählt (Freude und Vergnügen inbegriffen).
Die künstlerischen Aktivitäten ermöglichen jedem Kind, sich nonverbal und individuell auszudrücken, sich aber auch empathisch mit Farben, Formen, Materialien, Klängen und Instrumenten zu verbinden. Diese Tätigkeiten werden geübt, aber nicht leistungsmäßig bewertet.
Gemeinschaftsbildung
Jedes Kind braucht für ungestörte Lernprozesse im Klassenzimmer ein friedliches Miteinander und die Existenz von gelebten Werten wie Respekt, gegenseitige Anerkennung, Fairness, Aufrichtigkeit und Teamfähigkeit. Dies ist ein Anliegen in allen Unterrichtsfächern und ist auch Inhalt einer überkonfessionellen oder konfessionellen wöchentlichen Religionsstunde.
„Wer sich wohl und zugehörig fühlt, lernt besser.“
(Prof. T. Hascher, Uni Bern 2024)


